Der Rücktritt des Jens Spahn -Ein Kommentar von Thomas Seidel-
Es gibt wohl kaum einen deutschen Politiker in den zurückliegenden Jahren, der wieder und immer wieder so viel "Scheiße" gebaut hat, wie der 1980 im westfälischen Münsterland geborene Jens Spahn. Seine politische Karriere ist eine Aneinanderreihung von persönlicher Verblendungen und politischen Fehleinschätzungen, wie man sie seit der Jahrtausendwende in dieser Intensität zwar noch selten aber ansonsten immer häufiger antreffen kann. Besonders anfällig für die Förderungen von solchem Politpersonal scheint aber die Karrieristenpartei CDU in Deutschland zu sein. Die personellen Auswahlverfahren der Partei und die Einschätzung von innerparteilichen Förderern für den Politnachwuchs müssten in dieser Partei dringend hinterfragt werden. Nicht nur einmal hat die CDU mit einer Personalie auf nur zwei Rädern fahrend gerade noch einmal die Kurve gekriegt. Man erinnert sich an den ehemaligen Baden-Württemberigischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus (Jahrgang 1966), dessen ständige ic...